Südafrika, Sonnenuntergang am Sunset Beach in Kapstadt mit Blick auf Tafelberg, Lion's Head, Signal Hill und Waterfront.
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Fasten

[Als Fasten wird die völlige oder teilweise Enthaltung von allen oder bestimmten Speisen, Getränken und Genussmitteln über einen bestimmten Zeitraum hinweg, üblicherweise für einen oder mehrere Tage, bezeichnet. Wird nur eine ganz konkrete Art der Nahrung oder ein Genussmittel weggelassen oder eingeschränkt, spricht man von Enthaltung oder Abstinenz.] (Wikipedia: Fasten, 09.08.2026).

Fasten bedeutet im allgemeinen die Zeit zwischen zwei Nahrungsaufnahmen. Je länger der Unterbauch ist, umso mehr werden Körper eigene (Heil-)Prozesse aktiviert.

Der Körper ist so ausgelegt, dass er, beim Ausbleiben von Nahrung, seinen Stoffwechselprozess umstellt von Glukose-Verbrennung (aus der Nahrung) auf Fett-Verbrennung (aus dem Körper) und gelang so in die Ketose. Die Umstellung geschieht bei geübten Menschen relativ rasch, spätestens mit dem aufbrauchen der Glukosespeicher in der Leber. Ketose ist ein lebenswichtiger Prozess um Fette abzubauen. Nach der Umstellung in die Ketose, kommt zeitverzögert die Autophagie zum Tragen (Zellausmistung, Zellreparatur, Zellheilung), welche ebenfalls ein lebenswichtiger Prozess ist. Beim Fasten sollte immer eine ausreichende Trinkwasseraufnahme von 3-6 lt/Tag erfolgen.

Bei unserer 24/7-Ernährung ist in der Regel keine Ketose und Autophagie möglich. Ausnahmen sind z.B. Spitzensportler oder Menschen mit einer ketogenen und/oder basischen Ernährung, welche vermutlich ebenfalls in der Ketose sind.

Fasten-Arten (als Beispiele, nicht abschliessend)

  • Intervallfasten:
    • 16/8: Täglich während 8 Stunden Essen, 16 Stunden Fasten (Abendessen oder Frühstück auslassen);
    • 6/1: 6 Tage Essen, 1 Tag Fasten;
    • 5/2: 5 Tage Essen, 2 Tage Fasten (oder 2 Tage Scheinfasten);
    • 1/1: Ein Tag Essen, ein Tag Fasten;
    • 10in2: Ein Tag essen (1), einen Tag fasten (0), (in2) Tagen = 12 Stunden essen und 36 Stunden fasten;
    • 2.5/1.5/1.5/1.5: 2.5 Tage Essen, 1.5 Tage Fasten, 1.5 Tage Essen, 1.5 Tage Fasten (Ist das Fasten welche ich zur Zeit praktiziere);
    • 24-72 Stunden Fasten;
    • Alternate Day Fasting (ADM): Die Fastentage wechseln sich ab, alternieren;
    • Periodisches Fasten.

Eine Fasten Zeit von 1-3 Tagen ist in der Regel ohne weiteres machbar. Längere Fastenzeiten sollten mit Bedacht, guter Vorbereitung und ggf. mit fachtechnischer Begleitung oder unter ärztlicher Aufsicht angegangen werden.

  • Längeres Fasten:
    • Periodisches Fasten;
    • Heil-Fasten, z.B. nach Buchinger, nach Hildegart von Bingen;
    • Therapeutisches-Fasten;
    • Mayr-Kur;
    • Ayurvedisches-Fasten;
    • Basen-Fasten;
    • Wasser-Fasten;
    • Saft-Fasten;
    • Suppen- oder Brühe-Fasten;
    • Schleim-Fasten;
    • Klassische Schrothkur;
    • Früchte-Fasten;
    • Molke-Fasten;
    • Tee-Fasten;
    • Detox-Kur (Ist eher eine Entgiftungskur);
    • Fastenwandern.

Was bewirkt das Fasten und wie wirkt das Fasten:

  • Der menschliche Stoffwechsel ist auf das Fasten ausgelegt (verminderte oder keine Nahrungsaufnahme);
  • Sin d die Glukosen aufgebraucht geht der Körper in die Ketose, in welcher viele lebenswichtige Prozesse aktiviert werden;
  • Die Autophagie aktiviert sich z.B. nach ca. 12 bis 16 Stunden Fastenzeit;
  • Je länger man in der Autophagie ist, umso mehr Zeit hat der Körper für Zellausmistung, Recykling und Reparatur.

Wie kann ICH das Fasten unterstützen:

  • Mittels Entgiftung wie z.B. Lebereinigung, Basenbäder, Darmreinigung, -entschlackung, usw.;
  • Sport während dem Fasten aktiviert und beschleunigt die Prozesse (Autophagie bei einem normalen Menschen ab ca. 1.5 Stunden);
  • Durch eine ketogene Ernährung, und vermutlich auch bei einer basischen Ernährung;
  • Ernährung mit speziellen Nahrungsmitteln welche Spermidin enthalten unterstützt die Autophagie wie z.B. gereifter Käse, Broccoli, Grapefruits, rote Weintrauben, Birnen, Pilze, Linsen, Sojabohnen und grüne Erbsen;
  • Ernährung mit wenig oder keinen einfachen, verarbeiteten Kohlenhydraten, Zucker und Süssgetränken, Koffeein usw. unterstützt den Prozess (Ketose und Autophagie), und wirkt positiv gegen den Darmpilz Candida Alpicans, welcher bei vielen Menschen überhand genommen hat und zeigt sich z.B. durch Hunger- und Fressattacken;
  • Eine sportlich aktive Lebensweise (ggf. auch während dem Fasten), fördert die Zellgesundheit.

Was bewirkt das Fasten sonst noch:

  • Schützt vor Zellschäden und unterstützt das Immunsystem;
  • Vermindert den oxidativen Stress indem freie Radikale beseitigt werden;
  • Kann Endzündungen im Körper abbauen und beseitigen, bei chronischen Entzündungen können Symptome gelinder oder abgeschwächt werden;
  • Kann Krankheiten abschwächen (ggf. sogar beheben) wie z.B. bei Diabetes, Herzerkrankungen und neurodegenerative Erkrankungen wie z.B. Alzheimer;
  • Fördert die gesunde Alterung und kann Krankheiten vorbeugen;
  • Ein positiver Effekt ist in der Regel eine Gewichtsreduktion (Fettabbau).

Hinweis: Vor dem Fasten sprechen sie dies unbedingt mit dem Arzt ihres Vertrauens ab! Wir verweisen ausdrücklich auf unseren Haftungsausschluss für "therapeutische und medizinische Beratung".

Links:

https://www.wie-heilfasten.de/

https://www.10in2.at/

Siehe auch Ketose und Autophagie.