Navigation überspringen
  • Glossar
  • Member
  • Shop
Navigation überspringen
  • ThemenWelt
    • Bewusstsein & Spiritualität
    • Flora & Fauna
    • Gesundheit
    • Kosmische Gesetze
    • Persönlichkeiten
    • Verschiedenes
    • Werkstatt & Produktion
    • Themen von A - Z
  • Pendeln
  • Produkte
    • Neue Seite
  • Meine WELT
  • Kontakt
Navigation überspringen
  • Glossar
  • Member
  • Shop
Navigation überspringen
  • ThemenWelt
    • Bewusstsein & Spiritualität
    • Flora & Fauna
    • Gesundheit
    • Kosmische Gesetze
    • Persönlichkeiten
    • Verschiedenes
    • Werkstatt & Produktion
    • Themen von A - Z
  • Pendeln
  • Produkte
    • Neue Seite
  • Meine WELT
  • Kontakt
  • Du bist hier:
  • ThemenWelt ›
  • Honig-Bienen

Veröffentlicht: 26.07.2026•Zuletzt bearbeitet: 02.10.2026•© unsere WELT•Daniel Zbinden

Honig-Bienen

Ich finde Bienen, egal ob Honig- oder Wild-Bienen enorm spannende Geschöpfe. In der Schweiz leben über 600 Bienenarten wie z.B. Hummeln, Gehörne Mauerbienen, Rostrote Mauerbienen oder die grösste einheimische Biene die blau-schwarzen Holzbienen. Die Honigbiene ist nur eine davon. 50% der Wildbienen sind in der Schweiz gefährdet oder sogar schon ausgestorben. Die Wildbienen, meist hoch spezialisiert oder auf einen spezifischen Lebensraum angewiesen, sind Solitär unterwegs, im Gegensatz zu den halbdomestizierten Honigbienen (Westliche Honigbiene "Apis mellifera") welche in einer Gemeinschaft, in einem Bienenvolk leben und eine Königin haben. Sie können wild oder in der Obhut des Menschen Überleben. Die bei uns ursprünglich heimische dunkle Europäische Biene (Apis mellifera mellifera), eine Unterart der Westlichen Biene, ist durch die institutionelle Verdrängungszucht der Imkerei in ihrem Bestand bedroht, wie auch andere natürliche Unterarten der Westlichen Biene.

Das natürliche Veralten der Honigbienen sieht wie folgt aus: Die Honigbienen bauen Waben, ziehen darin ihre Brut auf, füllen die lehren Waben mit Nektar und Pollen und stellen daraus Honig her. Einerseits wird der Honig als Energielieferant über den Sommer (Blüten-Trachtzeit) benötigt, anderseits als Energielieferant für die Wintertraube, zum Überleben des Bienenvolkes. Im Zentrum die Wintertraube bildenden Bienen, oben und seitlich reichlich mit eigenen Vorräten umgeben, die durch eine geringe Nestwärmestrahlung erwärmt und bekömmlich bleiben, für das Bienenvolk ein schützendes Wärmepolster bildend. Die Honigzellen verdickt ausgeführt um die verkleinerten Zwischenräume leichter warm zu halten. Die Waben oben und seitlich an die Wände festgebaut, Sackgassen bildend, um die lebenswichtige keimfreie Nestduftwärme gassenweise festzuhalten, sie zu binden. Über der Bienentraube nie eine leere, wärmeverschluckende Zelle. Das so wohlgeschützte Wintervolk bewegt sich, der Zehrung folgend, von unten nach oben. Und oben, in der wärmsten Zone, beginnt dann die Bruttätigkeit. Anfänglich kleine Kreise umfassend, der höher steigenden Sonne folgend immer grösser werdend, eine Kugelgestalt bildend, um schliesslich alle futterfreien Zellen mit Brut zu füllen. Die Tracht setzt ein und alle Überschüsse an Honig werden oberhalb der Brut gelagert, jede frei werdende Zelle wird damit gefüllt. Unterhalb der Brut werden laufend neue Zellen gebaut um die neue Brut aufzunehmen. So wächst das Bienenvolk von oben nach unten. Die im Herbst auslaufende Brut geben der sich bildenden Wintertraube den nötigen Raum um dort auch noch Honig einzulagern. Danach beginnt die Aufwärtsbewegung wieder von vorn.

Bienenhonig ist eines der wenigen, wenn nicht sogar das einzige Lebensmittel, dass in der Regel nicht verdirbt, wenn es gut verschlossen, dunkel und kühl (4-15°C) gelagert wird. Und trotzdem schreib der Gesetzgeber vor, dass ein Ablaufdatum auf das Honigglas aufgedruckt werden muss. Bienenhonig ist ein natürliches und gesundes Süssungsmittel im Gegensatz zum künstlich hergestelltem Honig, zum raffinierten Zucker oder anderen künstlichen Süssungsmitteln. Bienenhonig war früher ein sehr kostbares Gut, da es meistens das einzige Süssungsmittel war. Er hat konservierende, entzündungshemmende und leicht antiseptische Wirkung. Er wurde oft als Heilmittel, Wundheilmittel und zur Wundauflage verwendet und mit anderen (Heil-)Stoffen kombiniert. Ebenfalls wurden und werden daraus Honiggetränke hergestellt wie z.B. Honigbier, Met (klassischer Honigwein), Mulsum (antike römische Weinzubereitung), Honiglikör.

Ohne die fleissigen Bienen, insbesondere der Wildbienen, hätten wir ein massives Problem mit der Blütenbestäubung der Wildpflanzen und umso mer, mit unseren Kulturpflanzen. Sie vollbringen jedes Jahr eine enorme Bestäubungsleistung und Bestäuben bis zu 75% aller Blüten. Das Bienenvolk benötigt für den Honig ca. 400 Blütenarten zur Aufzucht seiner Brut, insbesondere wenn sie in einem Siebenstern leben (Volker von Schintling-Horny).

Dem gegenüber steht die heutige mehrheitliche "Massentierhaltung" von Honigbienen, welche in nicht Artgerechten Bienenkästen untergebracht sind (die eine keimfrei Nestduftwärmebindung verhindern; Johann Thür), mit Chemikalien gegen Krankheiten behandelt werden müssen, das natürliche Schwärmen unterbunden wird, Königinnen im Labor gezüchtet, befruchtet und per Post versendet werden. Das hat nichts mehr mit einer natürlichen oder naturnahen (Tier-) Bienenhaltung zu Tun.

Wenn man umgangssprachlich von einem Bienenvolk und Bienenkasten/Bienenkorb spricht, spricht man in Fachkreisen von einem Bien und der Beute. Der Bien besteht aus einer Gemeinschaft mit der Bienenbehausung, der Königin, den weiblichen Arbeitsbienen, den männlichen Drohnen und dem Wabenbau, welche alle zusammen ein funktionsfähiges Ganzes ergeben. Der Bienenvater/-mutter (Imker) ist auch ein sehr wichtiger Teil dieser Gemeinschaft, da er in Harmonie mit den Bienenvölkern lebt und ihnen durch seine Liebe und Fürsorge hilft in unserer heutigen Umwelt zu Überleben (Volker von Schintling-Horny).

Ich habe dieses Thema aus diverser hochspannender Literatur zusammengetragen und zusammengestellt welche ich selber gelesen habe. Die jeweiligen Autoren und die Bücher sind jeweils aufgeführt. Ich kann jedem interessierten Leser nur wärmstens empfehlen, sich die entsprechende Literatur zu Gemüte zu führen. Man wird es nicht bereuen. Die verschiedenen Themenbereiche greifen oft Diffus in einander über und die Grenzen dazwischen verschwimmen mit der Zeit. Das Ziel von uns Menschen sollte sein, dass man wieder zu einer naturnahen und artgerechten Bienenhaltung findet, welcher den Bienen dient und nicht umgekehrt. Das ist mein Anliegen und nichts anderes. Wenn ich etwas dazu beitragen kann, auch wenn es nur zur Diskussion anregt, habe ich schon etwas erreicht.

Spannende Fakten zu den Bienen

 

Optimaler Aufstellplatz des Biens (Bienenkastens)

(Zusammengestellt aus: Hans Rindberger, "Der gute Bienenaufstellplatz - Radiästhesie für Imker", 2019)

Honigbienen sind wie Ameisen Strahlensucher von negativen linksdrehenden abladenden Energien.

Stellt man den Bienenkasten auf so einen Punkt, fühlen sich die Bienen so richtig wohl, und haben eine erhöhte Vitalität. Insbesondere auf linksdrehenden negativen Wasseradern und Verwerfungen behagt es ihnen am besten. Auch auf den negativen Zonen des Benker-Gitters fühlen sie sich noch wohl. Gemischte Zonen (positiv und negativ) und positiv rechtsdrehende Zonen mit aufladender Energie sind zu meiden. Sie werden dadurch geschwächt, anfällig gegen Krankheiten, Räuberbienen und können aggressiv werden. Neutrale Zonen gehen auch, haben aber keine erhöhte Vitalität beim Bienenvolk zur Folge. Im Gegensatz zu den Ameisen können Bienen die Behausung nicht einfach wechseln und sind, sofern nicht Wildlebend, daher auf ihren Imker angewiesen, welcher ihnen einen entsprechend geeigneten Standort zur verfügung stellt.

Bemerkung Meinerseits: Varoamilben mögen dagegen positive rechtsdrehende aufladende Energien. Schon hier zeigt sich, dass ein abladender Standort von enormer Bedeutung für die Bienen ist.

Die idealen Plätze für die Bienen können durch einen Radiästheten, welcher Erfahrungen mit Wasseradern, Verwerfungen und geomantischen Störzonen hat, leicht ausfindig gemacht werden.

Schwärmen Bienen selbständig und können sich Ihr Nest selber Suchen, wählen sie immer negative linksdrehende abladende Energiestandorte und können dort lange an einem Standort existieren. Stirbt ein Bienenvolk an einem solchen Ort, geht es oft nicht lange, und er wird neu besiedelt (kann ich aus meiner eigenen Erfahrung bestätigen).

Der Aufstellplatz soll nebst der negativen linksdrehenden abladenden Energie, Windgeschützt, vor Sonnenbrand bewahrt aber sonnig, vor Störungen gesichert, an einem ruhigen Platz, mit der entsprechenden Entfernung zum Nachbarn gewählt werden. Ebenfalls bewährt sich, wenn Nachbarn, Gehwege, Strassen, Plätze und Menschen in der Nähe sind, dass man Bepflanzungen oder Hindernisse um den Bien aufstelle, welche um die zwei Meter hoch sind. Dies führt dazu, dass die Bienen das Hindernis überfliegen müssen und so etwa auf 2.50 m über die Köpfe hinweg fliegen und ein Kollidieren damit verhindern.

Das oberste Ziel eines jeden Imkers, Bienenvaters oder Bienenmutters, sollte es sein, dass es den lieben kleinen putzigen Tierchen so richtig wohl ist, und Er/Sie alles unternimmt, dass dem höchsten Wohle der Bienen dient. Es ist daher dringest zu Empfehlen die Bienenkästen auf negativen linksdrehenden abladenden Energiestandorten aufzustellen.

Keimfreie Nestduftwärmebindung - naturnahe artgerechte Haltung von Honigbienen

(Zusammengestellt aus: Johann Thür, "Bienenzucht - Naturgerecht einfach und erfolgsicher", 1946)

Die Nestwärme, respektive die Traubentemperatur beim Überwintern ist für die Bienen essentiel:

  • 22-25 °C: Traubentemperatur im Winter (Brutlos);
  • 34-35 °C: Normale Bruttemperatur;
  • bis 40 °C: werden zur Reifung des Honigs benötigt.

Die Aussentemperaturen liegen aber meist weit darunter. Da Brut und Bienen keine wesentliche Körpertemperaturen haben, müssen sie diese das ganze Jahr hindurch selber erzeugen. Der Energielieferant dazu ist der Honig.

Eine Bien welcher in einer Naturbehausung lebt, verbraucht über die 6 Wintermonate (1. Oktober bis 1. April) rund 2 kg Honig. Der Bien welcher heute in einem gebräuchlichen Bienenkasten (Rahmenbeute) lebt, verbrauch in der gleichen Zeit ca. 6-8 kg Honig, also rund 5 kg mehr. Dieser Mehrverbrauch wird insbesondere durch den Artfremden Bienenkasten, der Rahmenbeute, erforderlich, welcher die Wärme nicht halten kann. Auch das wiederkehrende öffnen zur Honigentnahme, zum Füttern, zur (Staatlichen-)Kontrolle und der Medikamentierung führt zu einem enormen Wärmeverlust, welcher die Bienen dann Honigzehrend wieder herstellen müssen. Die Konsequenz ist die Schwächung des Bienenvolkes und die hohe Krankheitsanfälligkeit. Insbesondere durch die Erfindung des Rähmchens zur (künstlichen) Bienenzucht widersprechen der naturerforderlichen Nestduftwärembindung welche zur schweren Schädigung des Biens und zur Zuckerverschwendung führt.

Der Bien als Gesamtorganismus (Volk und Wabenbau) hat die Fähigkeit im natürlichen Nestbau diese Wärme im Innern festzuhalten. Das führt dazu, dass im Innern einer natürlichen Bienenbehausung eine von Honigduft geschwängerte keimfreie Warmluftmasse herrscht, welche Bakterien unterbindet und das Entstehen von Krankheiten behindert. Ebenfalls herrscht im innern in der Regel eine konstante Temperatur. Dies wurde durch Herr Johann Thür als "keimfreie Nestduftwärmebindung" bezeichnet. Er weisst auch darauf hin, dass bereits 1936 Herr Weippl im "Bienen-Vater":

["Die Waben sind in der von der Schöpfung den Bienen zugewiesenen Wohnung, dem hohlen Baumstamm, sowie auch im Strohkorb an den Wänden festgebaut; jede Wabengasse bildet einen geschlossenen Raum, gleichsam ein Zimmer; im Winter kann daher die Wärme der Wintertraube nicht durch die vielen Abstände zwischen Rähmchen und Stockwände abströmen, Wärmeverlust, Zugluft, Stocknässe und übermässige Zehrung sind vermieden."]

[- Dazu sei ergänzt bemerkt (Thür): Wenn ein allseitiger Anbau der Waben an den Wänden nicht möglich ist, dann schliesst der Bien solche Gassen durch Schrägbau, den sogenannten Wirrbau. Nach unten wandert die Wärme wegen ihres geringeren Gewichtes nicht ab. Seitlich und oben bleibt sie durch die im Naturbau gebildeten Sackgassen davon bewahrt. Nur die verbrauchte Atmungsluft sinkt kohlensäurebeschwert zu Boden und findet an den unten offenen Wabenrändern ihren kreislaufmässigen Austausch gegen Frischluft. Diese unten offenen Wabenränder sind als Mund einer Zentralatmung anzusehen, der mit Hilfe der randabschliessenden Bienen nur die erforderliche Menge an Frischluft atmet und jedes überflüssige Eindringen von Kaltluft organisch verhindert.]

Ohne das Gesetz der gassenweisen Nestduftwärmebindung kann der Bien nicht ordentlich gedeihen und seine natürliche Erfüllung finden. Von dieser Erfüllung ist die heutige Imkerei noch genau gleich weit entfernt wie vor fast 100 Jahren - respektive fast 200 Jahre (von Heute sind es 300 Jahre) seit der naturnahen Erfindung der Naturbau Magazinbeute vom nassauischen Pfarrer Christ mit der nach ihm benannten "Christischen Magazinbeute" - wenn nicht sogar noch schlimmer. Wir haben in dieser Zeit nichts gelernt und alles der künstlichen Bienenzucht, der Massentierhaltung der Bienen, der Maximierung des Honigertrages oder der Wanderbienenhaltung zur Bestäubung grosser künstliche Kulturpflanzenfelder und Plantagen untergeordnet. Dies gipfelt mit den heute immer mehr ersichtlichen Auswirkungen der Krankheiten, Massensterben, Faulbrut (befällt Brut), Sauerbrut (befällt Brut), Nosema (befällt Biene), Varoamilben (befällt die Brut und lebt als Parasit auf der Biene) und dergleichen. Das Übel hat seinen Lauf genommen, als man die Rahmenbeuten mit wechselbaren Rähmchen grossflächig einsetzte, und somit die keimfreie Nestduftwärmebindung für den Bien nicht mehr möglich war. Auch die ausgeklügeltste Beute bringt nichs, wenn keine keimfreie Nestduftwärmebindung entstehen kann. Es ist daher dringest zu Empfehlen, auf Beuten umzustellen - welche diesem Umstand Rechnung tragen und dass die durch Honig als Heizstoff erforderliche Nestduftwärme gebunden bleiben muss und dass sich Behandlung und Betriebsmittel wie die Beute, dem streng anzupassen und unterzuordnen haben.

Ebenfalls ist auf das Aufsetzten des Honigaufsatzes zu verzichten. Die Volksausdehnung des Bien erfolgt von oben nach unten oder von vorn nach hinten und nicht umgekehrt. Der Honigaufsatz wird von den Bienen nur unwillig angenommen. Die Bienen reagieren meistens mit einem Zwischenbau, um den Wärmeverlust zu beseitigen, welcher aber meist durch den Imker wieder entfernt wird.

Nach jedem Öffnen benötigen die Bienen ca. 2.5 Tage bis sie die konstante Nestwärme wieder erreicht haben und benötigen dazu viel Honig zur Wärmeerzeugung.
Anders ist es beim Untersetzen eines leeren Magazins. Die Brut wird in das leere untergesetzte Magazin hinabgedrückt, auf die frisch erstellten Waben. Dabei findet der Bautrieb seine Erfüllung in trachtbestimmten, entwicklungsmässigen Grenzen, frei von imkerlichem Zwang oder Beschränkung, wodurch jede Ertragsschmälerung vermieden bleibt und dabei den Bau automatisch erneuert wird. Ein Absperrgitter findet keine Verwendung. Die im Herbst zuletzt auslaufende Brut geben der sich bildenden Wintertraube den nötigen Honig-Raum und die Aufwärtsbewegung nimmt wieder ihren gedeihlichen Anfang. (Anmerkung von mir: Die Ausführung entspricht dann eher einem Warré Kasten, oder die Basis für den Warré Kasten war ggf. die Christische Magazinbeute)

[„In der Naturbauweise des Biens, seit Jahrmillionen bewährt, wo Bau und Beute eine geschlossene Einheit bilden, wo das Gesetz der Nestduftwärmebindung alles regiert und beschirmt - dort gibt es gesunde und leistungsfähige Völker - selbst ohne menschliche Pflege und Zucker - dort liegt die Lösung!
Sie gipfelt in dem alles belebenden Gesetz der Nestduftwärmebindung."

Imker! Lerne im Buche der Natur zu lesen;
Dort sind mit ehernen Lettern die von der Schöpfung weise vorgesehenen und unabänderlichen Gesetze eingezeichnet.
Sie zu achten, danach zu handeln und sie zeitgemäss zu gestalten, muss des Imkers oberstes Gebot bilden, auf dass der Göttertrank, der fliessende Nektar aus dem Füllhorn der Segnungen zu edlem Honig werde.]

Johann Thür, 1946

Bien im Siebenstern

(Zusammengestellt aus: Volker von Schintling-Horny, "Der Bien im Siebenstern", 2014; Auf der Basis von: Heinrich Sannemann, gelbe Reihe, "Der Bien und seine wahre Aufgabe auf Erden", 1991)

Die Siebensternbetriebsweise ist nicht auf Gewinn ausgerichtet sondern zur Stärkung des Bien und damit zur Harmonisierung der Umwelt.

Der Bienen-Siebenstern ist nichts für Anfänger und muss klare Vorgaben und Masse einhalten. Ebenfalls sollte er nur mit natürlich geschwärmten Bienenvölkern betrieben werden. Da die Zuchtköniginnen und Völker die enormen Energien des Siebensterns nicht vertragen. Es benötigt ein spezielles Prozedere um sie nutzen zu können. Dem Bienenvater/-mutter kommt einen entscheidende Rolle zu. Er/Sie ist das achte Element in der Mitte des Siebensterns. Erst wenn Er/Sie das begriffen hat, gedeihen die ihm anvertrauten Bienenwesen zu richtigen Energiekraftwerken zur Unterstützung der Muttererde und zur Erdheilung.

Wenn die Königin von Anfang an natürlich aufwächst, aus einer Schwarmzelle stammt, hat sie ein starkes eigenes Wesen. Künstlich besamte Zuchtköniginnen haben kein eigenes starkes Wesen. Ebenfalls hat das Bienenvolk dieser Königin kein eigenes Wesen und degenerieren allmählich und können sich gegen Krankheiten nicht mehr wehren. Um die Abwehrkräfte zu Erhöhen, kann man die Bienenvölker in einem "Siebenstern", also 7 Bienenvölker im Kreis aufstellen. Dies erhöht die Schwingungs-Energie, so dass zwischen den Bienenvölkern z.B. die Varoamilbe verdrängt wird.

Eine Königin die einer Schwarmzelle entstammt, fliegt als Sonnentier der Sonne, bei ihrem Hochzeitsflug dem Drohnen-Sammelplatz entgegen. Die Drohnen als Erdentiere haben es schwer dorthin zu kommen. Nur die stärksten Drohnen schaffen es. Hier herrscht die natürliche Auslese. Die Königin fliegt bis auf Regenbogenhöhe welcher in unseren Breitengraden auf ca. einer Höhe von 2.1 km liegt. Auf dieser Höhe, also im Violetten Bereich, wird sie von etwa 12 Drohnen begattet. Wenn sie danach in ihr Bienenvolk zurückkehrt, zieht sie mit ihrem Geist, das Wesen, in das Bienenvolk ein. Es werden dadurch "Heilige Bienen". Zuchtköniginnen sind unfähig diese Höhe zu erreichen, sie werden unterhalb dieser Höhe begattet.

[Wer den folgenden Gedankengang richtig erfassen will, der muss sich den Wirkbereich eines Siebensterns als Kugel vorstellen mit einem Durchmesser von 4,2 km und sich selbst im Mittelpunkt dieser Kugel, dem Mittelstein des Siebensterns. Setzt man nun Bienenvölker in Beziehung zu solch einer Regenbogenglocke, was geschieht dann? Will man das verstehen, so hilft ein Hinweis auf den Kathedralbau weiter. Die Baumeister der frühmittelalterlichen Kathedralen konstruierten ihre Bauwerke nicht aufgrund statischer Berechnungen, sondern nach den Gesetzen der Harmonie und nach musikalischen Akkorden. Das einzige Konstruktionswerkzeug war das zwölfknotige Seil. Mit solch einem Seil konnten die Baumeister die erforderlichen geometrischen Figuren legen, aus denen sie ihre Kathedralen - eigenartig „lebendige Wesen" - emporwachsen liessen, z.B. die Kathedrale von Chartre bei Paris (siehe Charpentier Literatur). Mit diesem Seil kann man zum Beispiel auch ein gleichschenkliges Dreieck mit den Seiten 5, 4 und 4 legen, dessen gleiche Winkel je 51° 25' betragen. Dieses Dreieck hat die Form und die Winkel der Cheopspyramide, die für uns noch so manches Geheimnis birgt. Den gleichen Winkel haben wir aber auch im Siebenstern: 51° 25'42". Der Siebenstern mit seinem charakteristischen Winkel gibt der frühmittelalterlichen Kathedrale ihre Form und ihren Rhythmus. Von der Form des Siebensterns aus ist die gesamte Kathedrale erbaut. Im Zentrum dieses Siebensterns ist das Allerheiligste!]

Beim Einhalten eines Winkels von 51° 25' steigen die Schwingungs-Energien an den Sternspitzen des Siebenstern stark an, und können über den Bien als Verstärker genutzt werden. Rudolf Steiner sage über den Bien, dass er weit höher steht als der Mensch, da er sich schon weiterentwickelt hat.

Der Siebenstern (oder auch eines Steinkreises, Runenübungsplatzes) sollte an einem Ort aufgestellt werden, wo die Bodenintensität (Summe aller Schwingungen an einem Standort) mindestens 45% beträgt. Dies kann man Radiästhetisch abfragen mit der Bodenintensitäts-Skala (ähnlich der Bovis Skala) von 0-100%. Ein intakter Bienesiebenstern mit seinen Bienen wird immer eine Bodenintensität von 99% haben. Den richtigen Standort kann man  mental von zwei Seiten her abfragen (Peilen von NS- und OW-Richtung): "Zeig mir die Richtung (Koordinaten), wo sich die beste Bodenqualität auf dem Grundstück vor mir für die Errichtung eines Bienen-Siebensterns befindet". Wo sich die beiden Linien schneiden befindet sich der Mittelpunkt. Der Platz sollte frei von allen Wasseradern, Netzen oder Kuben sein. Der Durchmesser sollte 13 m sein, bei wenig Platz die Hälfte 6.5 m oder ein vielfaches davon sein. Die Fluglöcher sind nach aussen auszurichten. Das erste Volk sollte im Norden sein, aber um 4° bis 6° (50-70 cm) nach Osten versetzt. Der Siebenstern ist somit leicht von der Nordachse abgedreht, und wird nur mit der Abdrehung aktiv. (Hinweis meinerseits: Die genaue Konstruktionsweise ist im Buch präzise beschrieben). Das Wirkungsfeld des Siebensterns ist so strakt, dass alle geopathogenen Zonen (Benker, Hartmann, Curry, Wirkung von Wasseradern, usw.) im Wirkungsbereich des Siebensterns (Kugeldurchmesser 4.2 km) ihre negative Wirkung auf das Leben aufheben. Bienen-Siebensterne dürfen sich mit Ihren Wirkungskreisen nicht überlagern! der Abstand zwischen den Wirkungskreisen muss mindestens 2.1 km betragen (½ des Wirkungskreises).

Der Bienen-Siebenstern kann auch mit einem Steinkreis kombiniert werden. In dieser Form kann man sich den Schaltstein (länglicher Stein, ca. 10 kg) zunutze machen. Unter jede Beute wird ein ca. 30-50 kg schwerer runder Findling eingegraben und die Beuten stehen ca. 40 cm über dem Boden. Im Zentrum ist der Mittelstein. Wenn der Schaltstein auf der NO-Achse platziert wird, wirkt er wie folgt:

  • Steinposition SW-NO: minuspolig und wirkt im Winter auf die Bienen beruhigend, und sie fangen bei wärmeren Wetter nicht gleich an zu Brüten;
  • Steinposition NW-SO: pluspolig und wirkt im Sommer auf die Bienen anregend und unterstützt sie bei Ihrer Arbeit;
  • Steinposition W-O: netral (inaktiv).

Sehr ausführliche Untersuchungen über die Steinkreise hat Erich Neumann in seinem Buch "Auf den Spuren der Feinkrafttechnik" beschrieben.

Über dem Bienen-Siebenstern entsteht eine "Stehende Energiesäule" (SES), ähnlich wie wenn man in einem Wasserglas mit einem Löffel rührt und ein Trichter entsteht, entsteht auch eine SES. Jedes Bienenvolk mit eigenem Wesen bildet eine SES die kosmische Energie aus dem All in das Bienenvolk leitet. Der Bien transformiert diese Energie und der Siebenstern leitet die Energien in die Mitte, und von dort verstärkt kugelförmig in alle Richtungen mit einem Wirkungskreis von 4.2 km.

Die Hauptaufgabe des Siebensterns ist die Erde zu harmonisieren und die krankmachenden Wirkungen der verborgenen Strahlungen (z.B. Wasseradern) zu beseitigen. Der Siebenstern dient auch der Varoabekämpfung. Der Bienen-Siebenstern sollte nicht auf ein Benkergitter (10 x 10 m) gestellt werden. Bei einem 13 m Siebenstern ist das nicht möglich. Hier kann man einen 30 kg schweren Findling im SW genau auf die Ecke des Benkergitters stellen. Das Benkergitter vergrössert sich augenblicklich auf 17 x 21 m.

Um den Siebenstern energetisch noch zu verstärken könne 4 Doppelspiralantennen im Radius von 8.5 m ausserhalb des Siebensterns im N, O, S, W aufgestellt werden. Dadurch vergrössert sich der Wirkungskreis von Durchmesser 4.2 km auf 9.2 km! Die Doppelspiralantenne hat innen 5 Windungen (∅ 144 mm) und aussen 3 Windungen (∅ 233 mm) und einer höhe von 377 mm. Verwendet wird ein 5 mm Draht, mit zusammengeschweissten Enden. Die Bienenvölker haben nun jeweis 18'000 Bovis an Vibrationsenergie. Die Geistige Vibrationsenergie eines Bienenvolkes hat dagegen 180 Mio. Bovis und beim Mittelstein hat es gewaltige 1'800 Mio. Bovis. Die göttliche Zahl 18 tritt hier überall in erscheinenung (2 x 9) wie auch bei vielen Pflanzen und chemischen Strukturen. Erst jetzt ist der Bienen-Siebenstern im harmonischen natürlichen Gleichgewicht.

Wissenswertes

Erst ab dem 5. Schwarmvolk fängt nach 26 Stunden die Schwingungs-Ernergie im Siebenstern an zu fliessen. Wenn der Siebenstern einmal aufgestellt und in Betrieb ist, sollte man nichts mehr daran ändern (z.B. Beuten) oder darin abstellen (z.B. Schubkarren),l da sich sonst auch das Energieverhältnis ändert. Die Bienen im Siebenstern haben einen höheren Energieverbrauch und brauchen daher mehr Honig. Für das Überwintern benötigen sie ca. 18-20 kg Honig. Ebenfalls hat das Brutnest eine höhere Temperatur 40.5°C statt 34.5°C. Die Bienen sollten so wenig wie möglich gestört werden, das gleiche gilt auch für das öffnen des Bienenkastens. Mann sollte es auf das Untersetzen der der Magazine bis zur vollen Beutestärke belassen. Nach dem Schwärmen wird die alte Königin nicht abgestochen, sondern von 12 Bienen vergiftet, das das abstechen gegen die Ethik des Siebensterns verstösst. Ein normaler Imkerhonig in Deutschland hat ca. 3'000 Boviseinheiten. Beim Siebenstern-Honig sind es 8-15'000 und bei Siebenstern-Honig mit vier Doppelspiralantennen im N, O, S, W sind es 20-90'000 Boviseinheiten an Energie.

Vor der Christianisierung gab es bei den Germanen im Bereich des heutigen Deutschland ca. 16'000 Achten, 16'000 geometrische Siebensterne, 30'000 Steinkreise und 15'000 Bienen-Siebensterne...

Wichtig: Der Siebenstern funktioniert nach göttliche Gesetzen. Es ist daher nicht erlaubt, Bienen zu zerquetschen (z.B. beim schliessen des Deckels), oder Bienen absichtlich zu töten, auch keine Königin abzudrücken, wie es in der Imkersprache so schön heisst! Der Imker muss über das Bienen-ICH, dem Bienenreich oder dem Bienengeist die betreffenden Bienen die am Rand sitzen, auffordern auf die Waben zurück zu gehen. Zur Not mit Rauch oder Besen.

Alle wichtigen Informationen zum Bau eines Bienen-Siebensterns, kombiniert mit einem Steinkreis und der Herstellung der Doppelspiralantennen sowie weiteren spannenden Erläuterungen findest Du im Buch "Der Bien im Siebenstern" von Volker von Schintling-Horny.

Einige allgemeine Kennzahlen:

  • 40 Watt ist die Leistung welche die Bienen umgerechnet im Winter erzeugen;
  • Bis -30°C reicht die Energie der Bienen. Das verbrauch aber ca. 1 kg Honig je Woche!
  • 1 g Wachs benötigt 6 g Honig an Energie;
  • 100'000 Wabenzellen hat ein natürliches Nest in einer Baumhöhle;
  • 25 lt. umfasst eine natürliche Baumhöhle (mit optimalem Flugloch am Boden);
  • 4 cm ist die optimale Grösse des Flugloches (Ideal wenn Flugloch Konisch = innen grösser als aussen);
  • 150'000 Bienen verlassen den Stock täglich, und 148'000 kehren zurück (Verlust von 2'000 Bienen je Tag);
  • 1 lt. Wasser verbraucht das Volk in einer warmen Sommernacht um die Waben mit der Brut zu kühlen (immer gute Tränken in der Nähe bereithalten);
  • Alle Waben eines Bienenstockes sollten nach zwei Jahren aus hygienischen Gründen erneuert werden (Nachlesen bei: Dr. Gerhard Liebig "Einfach Imkern").
    Bemerkung meinerseits: Bei Naturbienenvölker welche über mehrere Jahre in einem Standort leben, werden die Waben nicht ersetzt. Sie müssen hier also ein Strategie haben um die Waben hygienisch zu halten - ist es ggf. die keimfreie Nestduftwärmebindung?

Bienenkästen

 

Die Naturbau Magazinbeute (schichtbeweglich Naturbauwohnung auf Basis der Christischen Magazinbeute)

(Zusammengestellt aus: Johann Thür, "Bienenzucht - Naturgerecht einfach und erfolgsicher", 1946)

Vor 300 Jahren verbreitete der nassauische Pfarrer Christ die nach ihm benannte Christische Magazinbeute. Über Krankheiten selbst schrieb Christ, dass er keine wahren Bienenkrankheiten kenne. Er empfiehlt: „Man halte sich nur volkreiche Stöcke und lasse ihnen immer starken Vorrat an Honig, so wird man zu seinem Nutzen ein Fremdling bleiben in den Bienenkrankheiten. Ihre einfache Speise von dem besten Saft der Pflanzen und Blumen bewahret sie überhaupt vor Krankheiten."

Die einzelnen Magazine mit dem Wabenbau haben eine grösse von 28 x 28 x 14 cm (LxBxH). Normal werden drei Magazine gebraucht. Zwei sind die eigentliche Bienenwohnung und die dritte als Honigraum zu verwenden. Somit hat die Bienenwohnung der obersten zwei Magazine 8 nestduftwärmebindende Naturwaben in kubischer Gestalt von 28 x 28 x 28 cm, und eine Wabenfläche von 60 dm2 mit rund 50'000 Zellen. Eine Nestwabe welche durch zwei Magazine geht von 28 x 28 cm hat eine Wabenfläche von 7.5 dm2.

Die Magazinbeute besteht aus:

Abdeckhaube (Innenlänge und -breite: 28 cm; Innenhöhe: 6 cm):

  • Regendach und dichtes Abschliessen nach oben.

Magazin (Innenlänge und -breite: 28 cm; Innenhöhe: 14 cm):
2 Stück sind Standart, untersetzen von bis zu 5 Stück.

  • 4 Wandbretter (Stärke: mind. 2 cm), können auch ungehobelt verwendet werden;
  • 8 Tragleisten (Länge: 30 cm; Breite: 2 cm; Stärke: 6 mm);
    Sind in Auskerbungen zu Montieren.
  • 8 Wabentragleisten (Länge: 28 cm; Breite: 2 cm; Stärke: 6 mm);
    Sind in Auskerbungen oder auf Tragleisten zu Montieren.
  • Es dürfen keine Rähmchen verwendet werden!
  • Es werden keine Kunstwaben verwendet!
  • Es werden keine Absperrgitter verwendet!

Umrahmtes Bodenbrett (Innenlänge und -breite: 28 cm; Innenhöhe: 6 cm)
(Mit Ergänzungen nach Johann Thür):

  • Verstellbares Flugloch mit Anflugnische (ggf. Frontklappe zum Verschliessen beim Transport);
  • 6 cm Abstand zwischen Boden und Magazin;
  • Auf der Rückseite auf der ganzen Breite einen Putzkeil;
  • ggf. einen winterlichen Zwischenboden einfügen (zwischen Bodenbrett und Magazin).

Ergänzung von mir: Ich würde zusätzlich je links und rechts einen Schnappverschluss mit verstellbarer Spannvorrichtung anbringen, damit die Magazine, Deckel und Bodenbrett zusammenhalten und nicht verschieben können.

Die zwei Magazine und das Bodenbrett ergeben zusammen einen Rauminhalt von 26 Liter. Das reicht bis zum Trachtbeginn zum Überwintern eines starken Bienenvolkes. Das Dritte Magazin wird im Frühjahr zeitgerecht leer untergesetzt. Das oberste Magazin wird entwicklungsgemäss zum Honigraum und fasst rund 10 kg Honig. Ein bedarfsweises Untersetzen vermag Volk und Ernte unbegrenzten Umfangs zu fassen.

Die Betreuung verlangt fast keine imkerliche Kenntnisse. Sie besteht aus dem bedarfsweisen Untersetzen von leeren Magazinen, und nach Trachtschluss, in der Entfernung der oberen gefüllten Honigräume.

Jahresablauf mit der Naturbau schichtbeweglichen Magazinbeute

Arbeiten beim Einwintern:

  • Die zwei untersten vollbesetzten Magazine bleiben als winterliche Normalwohnung unberührt;
  • Darüber befindliche Honigmagazine werden als Ernte entfernt;
  • Die zusammenhängend verbauten Magazine lassen sich leicht abheben, durch Durchschneiden mit einem dünnen Stahldraht an den Aufsatzstellen (auf Hygiene achten);
  • Die verbleibende Normalwohnung ist winterlich zu umhüllen;
  • Das Flugloch ist mäusesicher zu verengen;
  • Eventuell einen Zwischenboden einschieben;
  • Die Waben sind mit Honig bis zur nächsten Tracht hinreichend versorgt. Dies aufgrund der Grösse der Magazine, der geringen Zehrung infolge natürlicher Nestduftwärmebindung, und weil sie vor imkerlichen Zugriffen verschont blieben;

Die Naturbau Nestduftwärmebindung erspart den Zucker, verhindert Krankheiten und ein gesundes Volk erlebt das Frühjahr. Ohne Eingriffe vollzieht sich eine naturgemässe Entwicklung und die Völker sind zur Trachtzeit voll startbereit.

Arbeiten im Frühjahr:

  • Die Entfernung der winterlichen Umhüllung, des Zwischenbodens, die Erweiterung des Flugloches und das Untersetzen eines leeren Magazins sind die Arbeiten des Frühlings.
    Den Fingerzeig gibt die Natur mit ihrem Blühen und das Erstarken des Volkes.
  • In jede freiwerdende Zelle wird Honig eingelagert, die Brutkreise werden natur- und entwicklungsgemäss auf neu gebauten Waben in die Tiefe gedrückt, und der Bien wächst in das untergesetzte Magazin hinein.
  • Die oberen Honigbögen vergrössern sich und umfassen schliesslich ganze Magazine.
  • Brut, Bau und Sammeltrieb können sich naturgemäss und unbehindert entfalten so lange die Tracht anhält und sofern der Imker bedarfsweise durch weiteres Untersetzen Raum gibt, was beliebig vorzeitig geschehen kann.
  • Dem Schwärmen als Notzustand infolge Platzmangel wird Einhalt gegeben, weil es nie an Raum fehlt.

Rastloses Leben erfüllt die Beute. Harmonie und Leistung allüberall, frei von imkerlichen Störungen. Das geht so weiter, bis die Tracht versiegt.

Arbeiten im Herbst bei Trachtende:

  • Die Entfernung der vollen Honigmagazine befreit den Bien vom Überfluss.
  • Die winterliche Umhüllung der als Wohnung verbliebenen zwei unteren besetzten Magazine und das Verkleinern des Flugloches beschliessen die imkerlichen Tätigkeiten des Jahres.

Zur Ausübung der oben aufgeführten Punkte benötigt es keine besonderen Kenntnisse. Das gelegentliche Einfangen eines Schwarmes oder die Behebung eines fallweisen Notstandes sind durch die Praxis bald erlernt oder vom nächsten Imkernachbarn erfragt.

Honigernte:

Die Hauptarbeit verursacht die Honigernte. Sie bildet den Stolz und die Freude des Imkers.

Die Gewinnung des Honigs kann auch ohne Schleudern, durch Einschmelzen der honiggefüllten Waben, mit leichter Hitze auf dem Herd (<35°C!), erfolgen. Das Wachs sammelt sich an der Oberfläche und kann erkaltet abgehoben werden. Darunter befindet sich der reife Honig, der abgefüllt, verschlossen und trocken aufbewahrt, unbegrenzt haltbar ist. Am besten eignen sich dazu Gläser, emaillierte oder tönerne glasierte Behälter. Die Verwertung als Wabenhonig enthebt selbst dieser Arbeit. Selbstredend können die an den Tragleisten haftenden, von den Stockwänden abgetrennten Waben auch geschleudert und sogar zur Wiedereinstellung verwendet werden .

Ertrag:

Ein gehörig besiedelter Stock, infolge der alles belebenden und fördernden Nestduftwärmebindung, die im Naturbau begründet ist und seit Jahrmillionen wirkt, eine rechtzeitige Volksentwicklung sichert und damit den Ertrag. Es gehört wohl zu den seltensten Ausnahmen, dass innerhalb eines Jahres jede Blüte vollständig verregnet wird. Zur Zeit der Volltracht ist aber ein rechtzeitig entwickeltes Volk auch in mittleren Trachtlagen, in wenigen Tagen in der Lage, ein Honigmagazin über den eigenen Jahresbedarf hinaus, der ungefähr 60 Kilogramm beträgt, mit Überschusshonig zu füllen, und das sind immerhin so 10 kg Honig und etwa 0.5 kg Wachs, was sich für den Imker erübrigt. In guten Trachtlagen und Jahren kann es ein Vielfaches betragen. So verlässlich auch diese Angaben sind, sie sind nicht dazu geeignet, einen Bleistift in die Hand zu nehmen, um zu Rechnen: 10 x 10 Völker gibt mindestens 100 kg Honig... Die Rechnung ist falsch, wenn das Trachtgebiet übervölkert wird, das sind 4 km im Umkreis, die Flugweite der Sammelbienen. Jede Überbevölkerung muss vermieden werden, dies auch, um andere vor Schaden zu bewahren. Die Schöpfung hat den Bien erschaffen zur Befruchtung der Kulturen und nicht zum Honigsammeln für den Menschen.

Bau und Bien bilden eine organische Einheit. Die Biene allein ist nicht Lebensfähig, genauso wenig wie das Bienenvolk ohne Zellen des Wabenbaus. Der Bien trachtet danach in Naturbienenwohnungen den Raum mit Brut, Bienen und Vorräten zu füllen. Wenn der Raum zu enge wird erfolgt der Drang zur Bildung neuer Kolonien, und das Schwärmen beginnt. Einmal eingesetzt kann es nicht mehr aufgehalten werden. Dies kann aber mit der beliebig erweiterbaren schichtbeweglichen Naturbau Magazinbeute verhindert werden, in dem immer genügend Platz für den Bien vorhanden ist. Die Brutzellen sind auch einer Alterung unterworfen. Sie werden dick und schwarz. Durch das unterstellen von leeren Magazinen wird mit jedem neuen Magazin die Waben durch den Bien neu erstellt. Mit diesen beiden erlaubten Mitteln wird das "Werden und Vergehen" in der Mitte aufgehalten, da sich die Bienenwohnung den jeweiligen Erfordernissen elastisch anpassen lässt. Somit ist sie das genaue Gegenteil einer Naturbienenwohnung.

Die Schliessrahmenbeute (rahmenbewegliche Naturbauwohnung, nach Johann Thür)

(Zusammengestellt aus: Johann Thür, "Bienenzucht - Naturgerecht einfach und erfolgsicher", 1946)

 

Zeidlerei als naturnahe Imkerei

 

 

Es grüsst Euch
Daniel

Das könnte Dich auch interessieren

Floar & Fauna Gesundheit Hallo Link Hallo Link Hallo Link Hallo Link Dr. Johanna Budwig Link 2 Link 3

Haftungsausschluss

Haftungsausschluss für «therapeutische und medizinische Beratung»

Jeder Mensch ist für sein Leben und seine Gesundheit grundsätzlich selber verantwortlich (Eigenverantwortung).

Ich bin kein Arzt oder Mediziner, ich biete keine psychiatrische Betreuung an und bin auch keine medizinische Fachkraft und habe auch keine anderweitige medizinische Ausbildung oder dergleichen, daher distanziere ich mich ausdrücklich davon und gebe auch keine therapeutischen und medizinischen Diagnosen, Beratungen, Therapien oder Behandlungen!

Ich schreibe auf dieser Internetseite grundsätzlich über meine eigenen persönlichen Erfahrungen und/oder Erkenntnisse über diverse Themen und stelle diese zu Bildungs- und Informationszwecken zur Verfügung. Insbesondere ersetzt diese Internetseite keine professionellen medizinischen Diagnosen, Beratungen, Therapien oder Behandlungen bei Ärzten, Fachärzten, Psychiater, Psychologen und/oder Heilpraktikern deines Vertrauens. Bei einer körperlichen, psychischen und/oder physischen Vorbelastung/Vorerkrankung solltest du immer sehr vorsichtig sein und dies vertieft von entsprechend qualifizierten Fachspezialisten abklären lassen.

Beachte immer auch mögliche Kontraindikationen und kläre dies bei einer qualifizierten fachkundigen Person vorgängig ab. Kontraindikation (auch Gegenanzeige, Gegenindikation oder Anwendungsbeschränkung genannt) sind Umstände, unter welchen die Anwendung eines Arzneimittels, einer therapeutischen oder eines diagnostischen Verfahrens verbieten oder nur unter strenger Abwägung der Risiken zulässt.

Es ist in deiner Eigenverantwortung und in deinem eigenen Interesse dich persönlich vertieft mit einer Materie/Thema zu befassen und die erforderlichen qualifizierten Abklärungen und Beratungen über verschiedene Quellen einzuholen. Nur so kannst du sicherstellen, dass dir die optimalste Behandlung zugutekommt. Sei kritisch und benutze immer verschiedene Quellen und Zweit- und Drittmeinungen bevor du dich entscheidest. Stelle auch bei den behandelnden Fachpersonen kritische Fragen. Wenn dir die Antworten nicht schlüssig erscheinen, kläre es für dich weiter ab. Missachte aber nie bei Erkrankungen und Behandlungen professionellen medizinischen Rat oder verzögere die Suche nach diesem Grund aufgrund meiner Internetseite.

Du hast noch eine Frage an mich?

Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet. Lorem ipsum dolor sit amet, consetetur sadipscing elitr, sed diam nonumy eirmod tempor invidunt ut labore et dolore magna aliquyam erat, sed diam voluptua. At vero eos et accusam et justo duo dolores et ea rebum. Stet clita kasd gubergren, no sea takimata sanctus est Lorem ipsum dolor sit amet.

Kontakt aufnehmen

Du und unsere WELT?

Werde Mitglied - erhalte Zugang zu noch mehr Wissen und teile Deine Erfahrung mit anderen.

Button

Quicklinks

Navigation überspringen
  • ThemenWelt
  • Themen von A - Z
  • Glossar
  • Web-Log

Legal

© unsere WELT 2023 - 2026

Navigation überspringen
  • Datenschutz & Haftungsausschluss
  • Impressum
  • Privacy Center